Im Ende war das Wort. Schriftzeugnisse des vormodernen Totengedenkens.
Nach dem Tod des damaligen Kurfürsten von Sachsen Friedrichs des Weisen vor 500 Jahren hielt Martin Luther persönlich an dessen Grab eine Predigt, in der er nicht nur Trost und Erbauung vermitteln, sondern zugleich dem Tod einen Sinn beimessen und das Lob Gottes verkünden wollte. Zum ersten Mal wurde der Text der Predigt gedruckt und dauerhaft überliefert. Damit schuf der Reformator eine vollkommen neue Tradition von Schriftlichkeit, die sich bis weit ins 18. Jahrhundert hinein weiterentwickeln sollte. Diese Entwicklung wird die Ausstellung unter dem Titel "Im Ende war das Wort. Schriftzeugnisse des vormodernen Totengedenkens" in den Blick nehmen.
Autor/Herausgeber: Dr. Caecilia-Désirée Hein
Verlag: Eigenverlag, Lutherstadt Wittenberg
Jahr: 2025
Seitenzahl: 52
Preis: 5,00 €