Forschungsschwerpunkte

Die Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek ist eine interdisziplinär und international ausgerichtete Studienstätte für die Geschichte und Kultur der Reformation, ihrer Wirkungen und Rezeptionen.

Orientiert an ihren Altbeständen, entwickelt sie Erschließungs- und Forschungsprojekte. Schwerpunkte liegen dabei auf der Wittenberger Reformation sowie der sich aus dieser entwickelnden lutherischen Konfessionsbildung und lutherischen Orthodoxie des 16. und 17. Jahrhunderts. Flankierend fördert sie Forschungen zur spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Universitäts- und Gelehrtengeschichte sowie zum Humanismus.

Außerdem unterstützt die Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek Projekte ihrer Gesellschafter. Hierzu gehören Ausstellungen und Bestandsforschungen der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, aber auch die an der Stiftung Leucorea angesiedelten Forschungsprojekte.

Über Kooperationsvereinbarungen fördert die Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek auch externe Projekte, so die von der DFG geförderten Projekte „Corpus Inscriptorum Vitebergense (CIV). Wittenberger Universitätsangehörige von den Anfängen bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges (1502 bis 1648)“ (Frankfurt am Main/Potsdam) und das Editionsprojekt "Johann Arndts (1555-1621) Vier Bücher von wahrem Christentum (1610). Kritische, kommentierte Hybrid-Edition" (Hamburg).

Martin Luther: Ein Sermon von der Bereyttung zum Sterben, Wittenberg 1525.