Ohnmacht - Trauer - Hoffnung. Der Umgang mit der Zerstörung Wittenbergs im Siebenjährigen Krieg

28
Apr.
2019

Ohnmacht - Trauer - Hoffnung. Der Umgang mit der Zerstörung Wittenbergs im Siebenjährigen Krieg

11.30 Uhr
Vortrag
Schloss Wittenberg, Aula, 4. Etage
Beschießung Wittenbergs im Siebenjährigen Krieg

Vortrag im Rahmen der Sonntagsvorlesungen am Ev. Predigerseminar Wittenberg

Ohnmacht - Trauer - Hoffnung. Der Umgang mit der Zerstörung Wittenbergs im Siebenjährigen Krieg

Am Sonntag, 28. April 2019, 11.30 Uhr, spricht Dr. Matthias Meinhardt, Leiter der Reformationsgeschichtlichen Forschungsbibliothek, in einer Wittenberger Sonntagsvorlesung über Wahrnehmung, Deutung und Bewältigung der Zerstörung Wittenbergs im Siebenjährigen Krieg. Die Belagerung und Bombardierung der Stadt im Oktober 1760 durch Truppen der Reichsarmee, bei der unter anderem das Schloss weitgehend zerstört wurde, gehört zu den einschneidendsten Ereignissen der frühneuzeitlichen Stadtgeschichte. Bauhistorisch wie mentalistätsgeschichtlich hat dieses Ereignis tiefe Spuren hinterlassen, denen der Vortrag anhand von Originalquellen aus Wittenberger Archiven und Bibliotheken nachgeht. Wahrnehmungen und Deutungen lutherischer Theologen werden dabei im Mittelpunkt stehen.