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Die Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek verfügt über einen Bestand von ca. 220.000 Bänden, ca. 100.000 Titel gehören zum historischen Buchbestand, sind also vor 1850 entstanden.

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Die Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek ist Teil der internationalen Wissenschafts- und Bibliothekslandschaft. Sie pflegt auf unterschiedlichen Ebenen Kontakte und kooperiert mit einer Reihe von Institutionen.

Auf dieser Seite finden Sie Links zu Websites wichtiger Einrichtungen der Reformations- und Kirchengeschichtsforschung sowie zu Bibliotheken mit umfangreichen reformationshistorischen Beständen. Eine solche Liste kann weder vollständig noch abgeschlossen sein. Die Auswahl möchte lediglich Ansatzpunkte für weitere Recherchen anbieten.

Forum SchlossKirche

Forum SchlossKirche


Im Forum SchlossKirche kooperieren Institutionen, die das Areal um den Wittenberger Schlosshof mit Leben füllen. Derzeit gehören dem Forum die Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek, das Evangelische Predigerseminar Wittenberg, die Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt und die Evangelische Wittenbergstiftung an. Das Forum dient dem Informationsaustausch und der gegenseitigen Unterstützung, darüber hinaus werden gemeinsame Veranstaltungsangebote entwickelt.

Den Auftakt machte der Melanchthon-Studientag am 18. August 2018. Anlass war die Ankunft Philipp Melanchthons in Wittenberg vor 500 Jahren. Die Veranstalter luden ein, sich der Biografie, dem Werk und der Wirkungsgeschichte des gelehrten Reformators über verschiedene Zugänge zu nähern.

Philipp Melanchthon (Bildnis nach Hans Holbein, um 1600)
Titelblatt De corrigendis adolescentiae studiis

Die angesichts ihres Reformprogramms großes Aufsehen erregende Antrittsrede „De corrigendis adolescentiae studiis“ – „Über die Notwendigkeit, die Studien der Jugend neu zu gestalten“, die Melanchthon am 28. August 1518 hielt, stand dabei im Mittelpunkt. Prof. Dr. Martin H. Jung, Kirchenhistoriker an der Universität Osnabrück, hielt zunächst einen Impulsvortrag mit dem Titel „Philipp Melanchthon und die Bildungsoffensive der Reformation“. Anschließend wurden ausgewählte Abschnitte der Rede Melanchthons gelesen und zentrale Aspekte diskutiert. Auf dieser Grundlage dachte man gemeinsam über die Fragen nach, welcher Bildung es heute bedarf und ob aus der vor 500 Jahren entstandenen Antrittsrede Melanchthons für die Gegenwart noch nutzbringende Anregungen zu ziehen sind. Den Abschluss des Studientages bildete die Eröffnung der Kabinettausstellung „Philipp Melanchthon als Universalgelehrter“ in der Reformationsgeschichtlichen Forschungsbibliothek bei Kaffee und Sekt.