Stipendiatenforschung: Orientierung im theologischen Streit um 1600

Stipendiatenforschung: Orientierung im theologischen Streit um 1600


Dr. Philipp Pilhofer, Mitarbeiter im Bereich Christentumsgeschichte an der Humboldt-Universität Berlin, forscht an der RFB gegenwärtig zur Theologenausbildung um 1600. Unterstützt werden seine Quellenstudien durch ein Stipendium der Evangelischen Wittenbergstiftung.

Wer heute studiert, hat meistens einen sehr konkret vorgegebenen Studienplan. Semester für Semester werden Leistungspunkte gesammelt und Module abgeprüft. In der frühen Neuzeit war das völlig anders. Viele studierten, ohne überhaupt einen Abschluss anzustreben. In Ermangelung von konkreten Studienordnungen schrieben Professoren Ratgeber: Was soll man im Studium tun und wozu? Philipp Pilhofer wertet solche Ratgeber aus und vergleicht sie über Konfessionsgrenzen hinweg. In der RFB liegen wichtige Originaldrucke, die diese Forschungen ermöglichen.